Tun, was andere unterlassen, ...
Bürger nehmen ihren Vermieter als Akteur in ihrem Lebensbereich ‚Wohnen, ‚in der Stadt zu Hause sein’ wahr. Wenn das Unternehmen in diesem Lebensbereich brachliegende Themen aufgreift, Stellung bezieht und Lösungen vorschlägt, baut es das auf, was im Industrie-Kontext "Markenwelt" genannt wird:
- Es zeigt Kompetenz und Engagement in der Breite, die aus Kundensicht eigentlich zum Produkt ‚Wohnen / Zu Hause sein’ gehört.
- Es hebt sich von Wettbewerbern ab, nur das Produkt ‚Wohnung’ fokussieren.
- Es signalisiert im Sinne einer „Stadtrendite“ ganzheitliches Verpflichtet-sein gegenüber dem Gemeinwesen, in dem die Mieter – und die Mitarbeiter – ihr Leben führen.
Ein Beispiel, wie in diesem Sinne Themen besetzt werden können, finden Sie hier.
... Akteure zusammenbringen ...
Gesamtstädtische Themen zu besetzen, ist oft mit überschaubarem Aufwand möglich. Oft genügt es bereits, Akteure, die lange aneinander vorbei gearbeitet haben, endlich zusammen zu führen.
Der praktische Erfolg:
- Es werden Dinge möglich, die bisher im Ämter- und Kompetenzdschungel aussichtslos schienen.
- Das Unternehmen profiliert sich als jemand, der Probleme in Bürgersicht durchdenkt und aus dieser Perspektive Naheliegendes lösungsorientiert auf den Weg bringt.
Dabei übernimmt es nicht die Arbeit der anderen. Es stellt ihnen nur eine Struktur zur Verfügung, in der ihre Beiträge ein stimmiges Ganzes ergeben.
Ein Beispiel für solche Synergieprojekte finden Sie hier.
... und öffentlich darüber reden
Dem eigenen Markenprofil dienen diese Aktivitäten dann, wenn sie durch Unternehmenskommunikation begleitet werden.
Dabei werden drei Kommunikationsziele verfolgt:
- Legitimität: Auch die Arbeit für die „Stadtrendite“ gehört zum wirtschaftlich vertretbaren Arbeitsfeld des Wohnungsunternehmens.
- Akzeptanz: Stadtrendite-Aktivitäten schaffen eine Argumentationsbasis, auf der auch unpopuläre Einzelmaßnahmen im Kerngeschäft als Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt insgesamt eingeordnet werden können.
- Meinungsführerschaft: In allen Kooperationen betont das eigene Logo die Urheberschaft des Unternehmens. Kommunikationsgeste: „Im Interesse unserer Mieter laden wir andere ein, mit uns am Problem zu arbeiten.“
Eine Newsletter-Ausgabe zum Thema finden Sie hier.
